Do-It-Yourself

Mit unseren DIY-Videos erhalten Sie Schritt-für-Schritt Anweisungen für Heimwerker-Projekte.

Terrassendielen verlegen

Ob lauschige Sommerabende oder Grillen mit Freunden – eine Terrasse macht Ihren Garten erst perfekt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre neue Terrasse aus Dielen verlegen. So einfach geht's!

So einfach geht's: Terrassendielen verlegen

Ob lauschige Sommerabende oder Grillen mit Freunden – eine Terrasse macht Ihren Garten erst perfekt. Besonders reizvoll ist dabei eine Terrasse aus Holzdielen bzw. aus Dielen in Holzoptik, die durch ihr natürliches Aussehen bestechen. Und so einfach geht's!

Aufbau

Der grundlegende Aufbau einer Dielenterrasse setzt sich zusammen aus einer Feuchtigkeitssperre bestehend aus Sand, Schotter und Wurzelvlies und einer Unterkonstruktion – zum Beispiel aus Stelzlagern und Kanthölzern – auf der später die Terrassendielen verlegt werden. Die Unterkonstruktion kann auch aus Steinplatten und Kanthölzern aufgebaut werden.

Vorbereitung

Schritt 1

Nachdem Sie den Standort und die Größe Ihrer Terrassenfläche festgelegt haben, ist es zuallererst wichtig, den Untergrund entsprechend vorzubereiten, um die spätere Konstruktion vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Tragen Sie hierfür eine 20 – 40 cm hohe Erdschicht von Ihrer geplanten Fläche ab. Achten Sie dabei auf eine gleichmäßige Aushubtiefe.

Schritt 2

Befüllen Sie nun die Grube zu ⅔ mit Sand und verteilen ihn mit einem Rechen. Befüllen Sie den Rest der Grube mit Schotter. Zum Schutz gegen Unkraut bedecken Sie die Schotterschicht mit einem Wurzelvlies.

Schritt 3

Nun folgt der erste Teil der Unterkonstruktion. Wir empfehlen hierfür sogenannte Stelz- oder Terrassenlager aus Kunststoff. Diese sind besonders praktisch, da sie individuell in der Höhe verstellt werden können und so Unebenheiten ausgleichen bzw. Gefälle schaffen. Für die Kanthölzer der Unterkonstruktion empfehlen wir Mindestmaße von 40 x 60 mm.

Schritt 4

Berechnen Sie zuerst die Menge der für den Unterbau benötigten Kanthölzer. Wir empfehlen einen Abstand von Mitte Kantholz zu Mitte Kantholz von ca. 40–50 cm, je nach Hersteller-Empfehlung des späteren Deckbelags. Die benötigten Laufmeter berechnen Sie, indem Sie die Anzahl der Kantholzbahnen mit der Breite der Fläche multiplizieren und 5% für den Verschnitt zurechnen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Berechnung.

Schritt 5

Längen Sie die Kanthölzer entsprechend Ihrer Terrassenbreite ab und schrauben Sie die Stelzlager in einem Abstand von ca. 50 cm an der Unterseite der Kanthölzer an. Verteilen Sie die Kanthölzer mit den Stelzlagern auf der Terrassenfläche.

Schritt 6

Um den Ablauf von Regenwasser von der Hauswand weg zu gewährleisten, sollte der Unterbau ein Gefälle von mindestens 2 % (3°) aufweisen. Das entspricht 2 cm auf einen Meter. Durch die Höhenverstellbarkeit der Stelzlager können Sie das benötigte Gefälle problemlos einstellen.

Verlegung

Schritt 7

Um die benötigte Dielenmenge zu ermitteln, sind neben der Gesamtfläche auch die jeweiligen Dielenarten (Verlegesystem) und -breiten zu berücksichtigen. Sprechen Sie am besten direkt mit unseren Fachberatern, wir helfen Ihnen gerne.

Schritt 8

Setzen Sie die erste Diele mit einem Abstand von ca. 15 – 20 mm zum Hausanschluss an. Hierbei helfen Abstandsklötzchen.

Dielen ohne seitliche Nut bohren Sie vor. Abschließend verschrauben Sie die Dielen mit dem Kantholz der Unterkonstruktion.

Schritt 9

Bei Dielen mit seitlicher Nut verwenden Sie die passenden Verlegeclips und verschrauben diese entsprechend der Montageanleitung mit den Kanthölzern.

Schritt 10

Setzen Sie nun die nächste Diele an. Damit das Holz arbeiten kann und eine gleichmäßige Durchlüftung des Aufbaus gewährleistet ist, sollten Sie, abhängig von der Dielenart, zwischen den Dielen einen Abstand von mindestens 5 mm einhalten.

Für Aussparungen an Wandanschlüssen schneiden Sie die Dielen zum Beispiel mit einer Stichsäge zurecht. Achten Sie auch hier beim Verlegen auf ausreichenden Abstand zur Wand.

Für gleichmäßige Abstände verwenden Sie Abstandshalter oder Holzklötzchen. Um zu garantieren, dass die Löcher der Verschraubung parallel verlaufen, empfiehlt es sich, Markierungsschnüre zu spannen.

Abschluss

Schritt 11

Nachdem Sie alle Dielen verlegt haben, folgt die Verblendung des Terrassenaufbaus. Legen Sie dafür ein Dielenbrett so an der Terrassenseite an, dass ein 90° Winkel entsteht. Bohren Sie seitlich in die Unterkonstruktion vor und verschrauben Sie die Diele mit der Unterkonstruktion. Verfahren Sie mit den anderen Seiten ebenso.

Schritt 12

Dielen aus Holz sollten Sie zum Abschluss mit Holzöl behandeln. Dies schützt das Holz vor Verwitterung und Vergrauung. Bei WPC- oder BPC-Dielen ist dies nicht notwendig.

Anleitung als PDF

Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung mit allen Einzelschritten:
Download

Materialvielfalt bei Terrassendielen

Eine Terrasse aus Holzdielen oder verwandten Werkstoffen – wie etwa aus dem aktuell sehr gefragten WPC – erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Zur klassischen Terrasse aus massiven Holzdielen haben sich inzwischen moderne Werkstoffe hinzugesellt. Die Ansprüche an die Dielen sind vielfältig. Sie sollen pflegeleicht und gleichzeitig optisch ansprechend sein. Unsere Fachberater zeigen Ihnen gerne die Vorteile der jeweiligen Materialien auf.

  • Holz
  • Thermo-Holz
  • WPC (Wood Plastic Composite)
  • BPC (Bambus Plastic Composite)


Terrassendielen verlegen

Ob lauschige Sommerabende oder Grillen mit Freunden – eine Terrasse macht Ihren Garten erst perfekt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre neue Terrasse aus Dielen verlegen. So einfach geht's!

So einfach geht's: Terrassendielen verlegen

Ob lauschige Sommerabende oder Grillen mit Freunden – eine Terrasse macht Ihren Garten erst perfekt. Besonders reizvoll ist dabei eine Terrasse aus Holzdielen bzw. aus Dielen in Holzoptik, die durch ihr natürliches Aussehen bestechen. Und so einfach geht's!

Aufbau

Der grundlegende Aufbau einer Dielenterrasse setzt sich zusammen aus einer Feuchtigkeitssperre bestehend aus Sand, Schotter und Wurzelvlies und einer Unterkonstruktion – zum Beispiel aus Stelzlagern und Kanthölzern – auf der später die Terrassendielen verlegt werden. Die Unterkonstruktion kann auch aus Steinplatten und Kanthölzern aufgebaut werden.

Vorbereitung

Schritt 1

Nachdem Sie den Standort und die Größe Ihrer Terrassenfläche festgelegt haben, ist es zuallererst wichtig, den Untergrund entsprechend vorzubereiten, um die spätere Konstruktion vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Tragen Sie hierfür eine 20 – 40 cm hohe Erdschicht von Ihrer geplanten Fläche ab. Achten Sie dabei auf eine gleichmäßige Aushubtiefe.

Schritt 2

Befüllen Sie nun die Grube zu ⅔ mit Sand und verteilen ihn mit einem Rechen. Befüllen Sie den Rest der Grube mit Schotter. Zum Schutz gegen Unkraut bedecken Sie die Schotterschicht mit einem Wurzelvlies.

Schritt 3

Nun folgt der erste Teil der Unterkonstruktion. Wir empfehlen hierfür sogenannte Stelz- oder Terrassenlager aus Kunststoff. Diese sind besonders praktisch, da sie individuell in der Höhe verstellt werden können und so Unebenheiten ausgleichen bzw. Gefälle schaffen. Für die Kanthölzer der Unterkonstruktion empfehlen wir Mindestmaße von 40 x 60 mm.

Schritt 4

Berechnen Sie zuerst die Menge der für den Unterbau benötigten Kanthölzer. Wir empfehlen einen Abstand von Mitte Kantholz zu Mitte Kantholz von ca. 40–50 cm, je nach Hersteller-Empfehlung des späteren Deckbelags. Die benötigten Laufmeter berechnen Sie, indem Sie die Anzahl der Kantholzbahnen mit der Breite der Fläche multiplizieren und 5% für den Verschnitt zurechnen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Berechnung.

Schritt 5

Längen Sie die Kanthölzer entsprechend Ihrer Terrassenbreite ab und schrauben Sie die Stelzlager in einem Abstand von ca. 50 cm an der Unterseite der Kanthölzer an. Verteilen Sie die Kanthölzer mit den Stelzlagern auf der Terrassenfläche.

Schritt 6

Um den Ablauf von Regenwasser von der Hauswand weg zu gewährleisten, sollte der Unterbau ein Gefälle von mindestens 2 % (3°) aufweisen. Das entspricht 2 cm auf einen Meter. Durch die Höhenverstellbarkeit der Stelzlager können Sie das benötigte Gefälle problemlos einstellen.

Verlegung

Schritt 7

Um die benötigte Dielenmenge zu ermitteln, sind neben der Gesamtfläche auch die jeweiligen Dielenarten (Verlegesystem) und -breiten zu berücksichtigen. Sprechen Sie am besten direkt mit unseren Fachberatern, wir helfen Ihnen gerne.

Schritt 8

Setzen Sie die erste Diele mit einem Abstand von ca. 15 – 20 mm zum Hausanschluss an. Hierbei helfen Abstandsklötzchen.

Dielen ohne seitliche Nut bohren Sie vor. Abschließend verschrauben Sie die Dielen mit dem Kantholz der Unterkonstruktion.

Schritt 9

Bei Dielen mit seitlicher Nut verwenden Sie die passenden Verlegeclips und verschrauben diese entsprechend der Montageanleitung mit den Kanthölzern.

Schritt 10

Setzen Sie nun die nächste Diele an. Damit das Holz arbeiten kann und eine gleichmäßige Durchlüftung des Aufbaus gewährleistet ist, sollten Sie, abhängig von der Dielenart, zwischen den Dielen einen Abstand von mindestens 5 mm einhalten.

Für Aussparungen an Wandanschlüssen schneiden Sie die Dielen zum Beispiel mit einer Stichsäge zurecht. Achten Sie auch hier beim Verlegen auf ausreichenden Abstand zur Wand.

Für gleichmäßige Abstände verwenden Sie Abstandshalter oder Holzklötzchen. Um zu garantieren, dass die Löcher der Verschraubung parallel verlaufen, empfiehlt es sich, Markierungsschnüre zu spannen.

Abschluss

Schritt 11

Nachdem Sie alle Dielen verlegt haben, folgt die Verblendung des Terrassenaufbaus. Legen Sie dafür ein Dielenbrett so an der Terrassenseite an, dass ein 90° Winkel entsteht. Bohren Sie seitlich in die Unterkonstruktion vor und verschrauben Sie die Diele mit der Unterkonstruktion. Verfahren Sie mit den anderen Seiten ebenso.

Schritt 12

Dielen aus Holz sollten Sie zum Abschluss mit Holzöl behandeln. Dies schützt das Holz vor Verwitterung und Vergrauung. Bei WPC- oder BPC-Dielen ist dies nicht notwendig.

Anleitung als PDF

Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung mit allen Einzelschritten:
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Materialvielfalt bei Terrassendielen

Eine Terrasse aus Holzdielen oder verwandten Werkstoffen – wie etwa aus dem aktuell sehr gefragten WPC – erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Zur klassischen Terrasse aus massiven Holzdielen haben sich inzwischen moderne Werkstoffe hinzugesellt. Die Ansprüche an die Dielen sind vielfältig. Sie sollen pflegeleicht und gleichzeitig optisch ansprechend sein. Unsere Fachberater zeigen Ihnen gerne die Vorteile der jeweiligen Materialien auf.

  • Holz
  • Thermo-Holz
  • WPC (Wood Plastic Composite)
  • BPC (Bambus Plastic Composite)